Die Uda-Saga, Band 1, Episode 20

Shownotes

Der einflussreiche Mönch vom Abteiberg und die junge Müllertochter vom Dorf lernen sich auf völlig neue Art kennen und rätseln, ob Gott will, dass sie heiraten und Kinder bekommen sollen. Doch im Hintergrund braut sich größte Gefahr zusammen. Der brutale Miles aus dem Norden des Dorfes ist aus Italien zurück. Und er ist nicht allein gekommen.

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00:00:04: Die Uda Saga wünscht Euch einen schönen Sonntag und heißt Euch herzlich willkommen beim neuen historischen Roman vom Niederrhein, dem mit der besonderen Perspektive.

00:00:16: Taucht ein in das spannende Leben der ganz normalen Menschen – der Bauern, der Bürger, der Soldaten und wie sie ihren Alltag erlebten im Deutschland des elften Jahrhunderts und in den vielen Generationen danach!

00:00:31: Vor dem Hintergrund der realen Ereignisse Begleiten wir zusammen diejenigen, die in der Geschichtsschreibung zu oft, zu kurz gekommen sind.

00:00:39: Deshalb spielt ihnen jedem Band eine starke Frau aus dem Volk die Hauptrolle!

00:00:45: Wir wünschen spannende Stunden mit der UDASAGA.

00:00:54: Ihr hört Band eins der Udasaga mit dem Titel ELZ.

00:00:58: Wie er ihn als Buch oder E-Book bekommt erfahrt ihr auf www.

00:01:17: Sie hatte sich ebenfalls sehr zügig erhoben, presste sich an ihn und legte ihren Zeigefinger auf seinen Mund.

00:01:23: Dann küsste sie ihn!

00:01:25: Ihre Zunge in seinem Mund.

00:01:29: gab es etwas köstlicheres auf dieser Welt?

00:01:32: Sie schmeckte so herrlich nach Wein.

00:01:37: Einen Schaudern ging durch seinen ganzen Körper.

00:01:40: Eine einzige Wohltat!

00:01:43: Sie wusste nicht, warum sie es tat?

00:01:44: Es kam einfach so aus dem Nichts.

00:01:47: So wie ihr manchmal Gedanken zur Lösung von Problemen zuflogen war dieses Verlangen in ihr geweckt worden.

00:01:54: Sie merkte, wie sie auf eine sehr angenehme Weise feucht wurde – nicht so wie bei ihren peinlichen Blutungen, Es gab im Augenblick nichts Natürlicheres als diese Feuchtigkeit in ihrer Scham und diesen unbedingten Willen Lambert zu umarmen.

00:02:14: Sofort spürte sie auch seine Erregung, es lagen nur zwei sehr feine Stoffbahnen zwischen ihrem und seinem Geschlecht – Sie wusste nicht warum aber sie begann sich an seinem harten Glied zu reiben.

00:02:28: – Nicht, flehte er.

00:02:37: Aber statt sich von ihr zu trennen, beantwortete er ihre reibenden Bewegung, indem er sein Becken noch mehr gegen ihren Schoß drückte.

00:02:47: Das ist... Oh nein!

00:02:50: presste er zwischen den Lippen hervor.

00:02:52: Es war plötzlich noch sehr viel feuchter auf ihrer Tonika aber diese Flüssigkeit kam nicht aus ihrem Innern und als er sich nun von ihr trennte war auf seinem Gewand im flackernen Kerzenschein ein großer, nasser Fleck zu sehen.

00:03:08: »Ich fürchte ich brauche frische Kleidung« sagt er bekümmert und ließ sich aufs Bett sinken.

00:03:15: «Ich verspreche euch so gleich mit einer neuen Tunica aus euren Vorretten auszustatten», sagte Elz und betrachtete die immer noch sichtbare Wölbung.

00:03:24: »Lasst mich nur rasch« sagte sie und fast an den unteren Saum seiner Tunica das beschmutzte Teil fuhr sie fort, während sie es hochzog und beendete den Satz mit «Entfernen», während sie seine Männlichkeit mit einem Ruck vollständig freigelegt hatte.

00:03:42: Augenblicklich setzte sie sich mit gespreizten Beinen darauf – bekannt mit sanften Bewegungen die von ihm willig aufgegriffen wurden.

00:03:51: Er umfasste ihren Hintern, stieß nun fest in sie hinein.

00:03:55: Sie hätte vor Lust am liebsten laut geschrien bis ich aber auf die Lippen Jede Bewegung setzte.

00:04:01: Wellen kalten und heißen wohlgefühlsfrei, die von ihrem Schoß in den ganzen Körper liefen und in ihrem Kopf nur noch größeres Verlangen nach der nächsten Welle hervor rief.

00:04:12: Als sie sein Glied in sich pulsieren füllte, erlebte sie im nächsten Moment eine bis dahin unbekannte Woge des Glückes, die sie nie wieder loslassen wollte – und ihn auch nicht!

00:04:24: Der Schweiß von ihrer Stirn michte sich mit Tränen und tropfte auf ihr Leinen Das längst ganz nass an ihr hing.

00:04:32: Vorsichtig trennte sie sich von ihm, küsste ihn lange und mit einem wohligen Gefühl wie sie es nie zuvor empfunden noch nicht einmal für möglich gehalten hatte.

00:04:44: Eine ganze Weile saß erfassungslos auf ihrem Bett, ließ sich willig das Nachtgewand über den Kopf ziehen unter neues Überstreifen.

00:04:52: dann setzte sie sich wieder neben ihnen und ergriff erneut seine Hand.

00:04:58: War es auch für dich das erste Mal?

00:05:01: fragte er nach einer langen Zeit der Stille.

00:05:04: «Nein, wir sind hier auf dem Land und nicht im nonen Kloster!

00:05:08: Aber noch nie zuvor habe ich es so sehr gewollt und so intensiv erlebt», versicherte Erls.

00:05:17: »Und was wird nun aus uns?« fragte Er, weit davon entfernt seine Gedanken ordnen zu können, seine Fassung wiederzugewinnen.

00:05:27: «Du gehst deinen Weg und ich gehe meinen Weg.».

00:05:31: Und wenn sich diese Wege ab und zu kreuzen, dann freuen wir uns über Nächte wie diese.

00:05:37: Ich könnte aber doch zu einem Müller gehen, mir alles beibringen lassen und dann könnten wir als verheiratetes Paar zusammen viele Kinder bekommen.

00:05:46: Nein!

00:05:47: Ich denke Dein Talent wird in höheren Kirchenkreisen dringender gebraucht als am Mühlstein in Öd.

00:05:54: Aber was wir gemacht haben ist Sünde – das wird alle davon abbringen auf meine Dienste zu setzen.

00:06:00: Nur wenn Du es ihnen sagst….

00:06:02: »Das musst du aber nicht.

00:06:03: Ich kenne kaum einen Pfarrer hier in der Gegend, der nicht eigene Kinder hat.

00:06:07: – Auch Waldrick?«.

00:06:09: »Ich habe zumindest von zweien gehört!

00:06:12: Aber die sollen längst erwachsen sein und eigene Kinder haben.«.

00:06:15: Lambert heift das wenig wie Els spürte.

00:06:18: »Wenn die Mühle steht kannst Du ja Dein Pferd bei den Besuchen hier in dem Hof des Saalhofes stellen.

00:06:23: Den Kaplan bitten in diesem Zimmer nächtigen zu dürfen, dann nachts durchs Fenster zu mir kommen... und rechtzeitig am Morgen wieder im Bett des Saalhofes sein.

00:06:33: Das Klang alles so abgeklärt, überhaupt nicht nach den Worten einer dreizehnjährigen aber sie sah inzwischen auch schon aus wie eine jener fünfzehnjährige die üblicherweise längst Ehefrauen und Mütter sind.

00:06:44: Ich habe viel nachzudenken sagte Lambert stand auf und begann im Zimmer auf-und abzugehen.

00:06:52: ich liebe Gott musst du wissen sagt er nach einer Weile.

00:06:55: Ells war sitzen geblieben und schaute nun zu ihm auf.

00:06:59: Sie nickte.

00:07:00: Und ich liebe dich, fuhr er fort Aber ich weiß nicht ob das zusammenpasst.

00:07:05: Dann bete zu ihm und frage ihn.

00:07:07: Er wird dir bestimmt dasselbe sagen wie mir.

00:07:10: sie blickt ihn dabei derart überzeugt und zugleich so liebevoll ja liebend an Dass es sich wünschte nie mehr in die Abteil zu müssen Das verbrannte und verwitterter Holz wegzuschaffen und eine geräumige Hütte An stelle der Mühle neuzubauen.

00:07:27: schaffen die Öther tatsächlich innerhalb von zwei Wochen.

00:07:30: Bis Weihnachten waren jetzt nur noch Wände und Dach abzudichten, um die Inneneinrichtung zu vervollständigen.

00:07:36: Mehr als einmal wünschte sich Els ihr Großvater würde noch leben!

00:07:40: Er hätte er sicherlich beim Schreinern einer Truhe eines Regales, eines Stuhles oder des Tisches geholfen – oder sie vielleicht sogar damit überrascht?

00:07:49: Jeden Abend lag Els in ihrem neuen Zuhause das ja eigentliche Altes war, noch lange wach.

00:07:56: Immer wieder ging er den Nacht mit Lambert durch den Kopf Und jedes Mal spürte sie ein Ziehen in ihrem Körper.

00:08:02: Es tat ihr körperlich weh, von ihm schon wieder getrennt zu sein und dann stellte sich beim Einschlafen vor wie es wäre wenn er wirklich Müller werden und sie heiraten würde.

00:08:13: Sie berauschte sich an den inneren Bildern von Liebe, Harmonie und einer wachsenden Kinderschar Aber wenn sie ihn ihren Träumen genauer hinsah hatte Lambert nie einen Gesicht.

00:08:24: Das war nicht er, mit dem sie ein solches Leben führen könnte, folgerte sie daraus.

00:08:30: Und bei seinem Abschied hatte er ja nicht auf Wiedersehen oder bis bald gesagt – sondern nur wiederholt, daß er noch viel nachzudenken habe.

00:08:41: XVIII.

00:08:43: Rache Es war so kalt geworden dass Elze sich in ihrer kleinen Hütte dick vermummen musste selbst wenn das Feuer kräftig und hell loderte.

00:08:53: So früh war der Winter schon lange nicht mehr eingebrochen.

00:08:56: Eine Woche vor Weihnachten lag bereits der erste Schnee.

00:08:59: Deshalb hörte sie auch zuerst das Knirschen von Schritten im Schnee, bevor es klopfte.

00:09:04: Es konnte nur ein guter Bekannter sein, denn Molos hatte nur die Ohren gespitzt und nicht einmal seinen Korb verlassen, den er so heiß und innig liebte.

00:09:13: »Walli!« sagte Els überrascht – «Komm rein!

00:09:16: Ich habe mir gerade einen Tee gemacht!

00:09:18: Wieder so ein bitteres Kräuterzeug?

00:09:21: Wenn du bei dieser Kälte nicht krank werden willst solltest Du auch einen trinken.» ist Elz bis sich auf die Lippen und setzte dann neu an.

00:09:30: Gerders Geheimrezept, Walli hatte ihren Beinahversprecher offenbar nicht mitbekommen.

00:09:35: Elz hatte Grasianna hoch- und heilig schwören müssen, ihren wahren Namen niemals preiszugeben.

00:09:40: Das führte dazu dass sie damit begonnen hat er auch mit sich selbst wieder nur über Gerda zu sprechen Auch wenn es ihr noch so schwer viel.

00:09:48: Es gibt schlechte Neuigkeiten für uns Und ganz besonders für dich So meinte Els ruhig und füllte ihre Freundin einen Becher mit Tee.

00:09:57: Knoto ist wieder da!

00:10:00: Nur ein einziger Satz, aber der Schock traf Els so schwer dass der Becher aus ihrer Hand auf dem Boden landete.

00:10:07: Hieß es nicht das der Kaiser für nächsten Sommer einen noch größeren Feldzug gegen die Ungarn vorbereitet?

00:10:13: Und Knotto deshalb frühestens in einem Jahr zurück sein

00:10:16: könnte?!

00:10:17: Ich weiß nicht, was Lammert dir alles von der großen Politik erzählt hat.

00:10:21: Ich weiß nur dass Knoto sogar mit Verstärkung angerückt

00:10:24: ist.".

00:10:25: Woher weiss sie das?

00:10:26: fragte sich Els, konnte sich die Antwort aber umgehend selbst geben.

00:10:30: Benzos Familie hatte sich notdürftig eine winzige Behausung im äußersten Süden des Dorfes gezimmert, wollte ihm früher die Rodungen fortsetzen und dann an den Bau eines richtigen Hofes gehen.

00:10:41: Weil es in der Hütte so eng war, ging sich die Familie so oft.

00:10:44: Es ging aus dem Weg, waren alle viel draußen und bekam so jeden Neuankömmling im Dorf mit.

00:10:51: Vier Reiter mit Knoto an der Spitze dazu noch ein fünftes Pferd das mit prall gefüllten Säcken beladen war, berichtete Walley.

00:10:59: Dann hat er Herr Verbrecher also reiche Beute gemacht, stellte er jetzt fest.

00:11:03: Also hatte er jetzt drei Begleiter?

00:11:06: Sieht so aus!

00:11:07: Einer von ihnen könnte aber auch kein Waffenbruder sein, sondern

00:11:10: was?!

00:11:11: Vielleicht ein Sohn.

00:11:13: Er ritt so wie Knodo, hatte eine ähnliche Statur wie Knudo und sah vor allem aus wie ein jüngerer

00:11:18: Knodo.".

00:11:20: Dann knade uns Gott", sagte Els.

00:11:24: Lass uns gleich in der Kapelle den Heiligen Vitos um Beistand bitten," schlug Wally vor.

00:11:29: Das können wir gerne machen, ergänzte Els.

00:11:32: aber vorher werde ich mir einen neuen ständigen Begleiter zulegen, verkündete sie während Sie zwischen den getrockneten Kräutern suchte.

00:11:39: Da ist er ja!

00:11:40: Els zeigte ihre Freundin eine ellenlange Lederschatulle, aus der ein Griff herausragte.

00:11:46: Blitzschnell zog sie jetzt das scharfe Messer heraus, dass bei Navi ein kleines Schwert blinkte als der Feuerschein darauf fiel.

00:11:53: Woher hast du das denn?

00:11:55: Von meinem Bruch widerreusbatte sie sich.

00:11:57: mitten im Satz von einem Bekannten korrigierte sie sich und er hat mir auch gezeigt wie man es einsetzt vor allem in Lagen in denen üble Buchschen über unschuldige Frauen herfallen.

00:12:08: Els hob ihre Tunica und begann, das Messerholster an ihrem Bein festzubinden.

00:12:13: »Das wird jetzt mein ständiger Begleiter!«.

00:12:16: – »Nennen wir ihn doch den.

00:12:17: Antiknodo« meinte sie grinsend.

00:12:21: Schon am nächsten Morgen wusste Els, dass sie gut daran getan hatte sich zu wappnen, daß allein aber möglicherweise nicht ausreichen würde.

00:12:29: Wieder hörte sie Schritte vor ihrer Hütte.

00:12:31: Doch niemand klopfte.

00:12:33: Zwei Männer unterhielten sich leise während sie es direkt vor ihrer Türe plätschern hörte.

00:12:39: Sie erleichterten sich doch tatsächlich beide vor ihrem Eingang, sie schlicht zur Tür versuchte zu hören was die beiden zu sprechen hatten.

00:12:48: Doch sie schien nur darauf gewartet zu haben dass sie lauschte.

00:12:51: der nun dröhnende Knoto mit gehässigen Ton.

00:12:54: ich sage dir bevor wir dieses Haus der Schande wieder anzünden solltest du dir ein paar Tage Spaß mit dem Weib gönnen.

00:13:03: Ich habe gehört, sie ist jetzt kein kleines Mädchen mehr, sondern ein gut gebautes Luder.

00:13:08: Hätte schon selbst Lust!

00:13:10: Fehlt mir noch auf meiner Liste von Dorfpunzen, aber ich überlasse Sie Dir mein

00:13:16: Sohn!".

00:13:17: Schulter klopfen, höhnisches Gelächter und eine zutiefst erschrockene Els – das Blut pochte in ihrer Schläfe.

00:13:25: Fieberhaft arbeitete sie in Gedanken daran, das kleine Haus auf den Wohlunausweichlichen und vielleicht schon letzten Besucher ihres Lebens vorzubereiten.

00:13:36: Am Abend hatte sie mehrere Krüge bei einer Reihe von Höfen ausgeliehen und mit unterschiedlichen Tees und Säften gefüllt.

00:13:42: als sie aus einiger Entfernung einen Streit hörte.

00:13:45: War Knodos Sohn bereits beandern Mädchen des Dorfes vorstellig geworden?

00:13:50: »Ich weiß nicht, was ihr von meiner Maria um diese Zeit wollt.

00:13:54: Aber sie wird gerade gestellt!« war ein wütender Fetter, Heribot zu vernehmen.

00:13:59: – Entschuldigung ich wusste doch nicht, hörte sie den anderen Mann sagen dessen Stimme ihr so wunderbar bekannt war.

00:14:07: Sofortlich ließ sie alles fallen, warf sich eine Decke um die Schulter und stirmte zur Tür hinaus Richtung zwei Weidenhof.

00:14:14: Hans rief sie laut, während sie so schnell wie möglich zu ihm zukommen versuchte.

00:14:19: Er drehte sich erschreckt um, ließ sein Pferd stehen und lief nun seinerseits so schnell es ging zu ihr.

00:14:24: Auf halbem Weg fielen sie sich in die Arme.

00:14:26: – Ach Schwester!

00:14:28: Du weißt es?

00:14:29: Seit

00:14:29: wann?!

00:14:30: Schon ein paar Monate.

00:14:32: Lambert hat mich gezwungen, mich zu erinnern.

00:14:34: – Lambert?

00:14:36: Der Mann den ich liebe….

00:14:38: Moment, sagte Hans.

00:14:40: Das geht mir jetzt alles viel zu schnell.

00:14:42: Ich war offenbar viele Jahre weg.

00:14:44: Nein nur die wichtigsten Wochen in diesem Jahr.

00:14:46: Er schob ihre Schultern von sich zurück.

00:14:49: »Nein, du bist in den letzten Monaten mindestens drei Jahre älter und größer geworden!

00:14:55: Sie bat ihn zusammen sein Pferd zu holen um gemeinsam aus der Kälte herauszukommen.

00:14:59: Du bist also vom zwei Weidenhof endgültig in den Saalhof gezogen?

00:15:03: Nein!

00:15:04: – Wohin

00:15:05: dann?!

00:15:06: Ratte, erschüttelte den Kopf, spann mich doch nicht derart auf die Folter... Ich habe begonnen unsere Mühle wiederaufzubauen.

00:15:15: Bist du verrückt?

00:15:17: entfuhr es Hans lauter als beabsichtigt.

00:15:20: Er war abrupt stehen geblieben, so abrupt dass sein Pferd das gemächtlich hinter ihm gegangen war nur um ein Haar einen Zusammenstoß verhindern konnte.

00:15:28: Du musst sofort wieder da raus!

00:15:30: Denn in ein paar Tagen wird Knoto wieder eintreffen.

00:15:32: Ich bin nur hier um euch alle davor zu warnen was er vorhat.

00:15:36: Er ist schon da, sagte Els fast beiläufig.

00:15:40: Was?!

00:15:41: brüllte Hans in die Nacht.

00:15:43: Um Gottes Willen.

00:15:45: Ich dachte, wir wären mindestens drei Wochen schneller als er.

00:15:49: Die hatten doch einen Kern dabei!

00:15:50: Wie kann der denn so schnell?

00:15:52: Weiter kam er nicht.

00:15:54: Elz rief eine Stimme hinter ihn.

00:15:56: Heribold war ihnen offenbar gefolgt.

00:15:58: Und wer ist das?

00:16:00: Du kennst ihn.

00:16:01: Es ist der Milis der Gräfin.

00:16:03: Ljudfrid rief Els Geistesgegenwärtig zurück.

00:16:07: Erst jetzt fiel ihr auf was sie bei Nahe angerichtet hätte.

00:16:10: Als sie ihren Bruder mit seinem richtigen Namen gerufen hatte Hatte Lambert ihr nicht eingeschärft, um jeden Preis für sich zu behalten?

00:16:17: Das Hans noch lebte.

00:16:19: Der Vogt würde ihn umgehend wegen Mordes an Knodos Frau in den Kerk erwerfen lassen wenn der Erführe das er wieder zurück wäre.

00:16:26: Beide wandten sich nun in die Richtung aus der sie gekommen waren.

00:16:30: Könnt hier umgehende alle Dorfbewohner informieren ohne dass Knodo davon etwas mitbekommt?

00:16:36: Bartliot frieden Bauern vom Zweiweidenhof »Das wird kaum möglich sein.

00:16:40: Einige sind seine Parteigänger, erzählen ihm alles weiter was unter uns gesprochen wird.

00:16:45: Das werden sie nicht mehr tun wenn Sie erfahren was er vor hat« erwiderte Lyudfried.

00:16:51: »Was soll das schon sein?

00:16:52: Mir scheint er will sesshaft werden.

00:16:54: Hat sogar seinen Sohn mitgebracht und will ihn offenbar als Nachfolger aufbauen sich selbst zur Ruhe setzen.

00:17:00: Es ist das Gegenteil« sagt Lyudried deutlich energischer.

00:17:04: Dann erzählte er in kurzem Setzen, was er und sein Kamerad in Italien mitgehört hatten.

00:17:09: Das kann er doch nicht tun!

00:17:12: rief Herribold empört.

00:17:13: das wird der Vogt niemals zulassen.

00:17:16: wir müssen sofort zu ihm damit er uns andere Militäts schickt um uns zu beschützen.

00:17:21: Er und Knoto dürfen unter einer Decke stecken.

00:17:24: es geht in den nächsten Tagen wenn ich stunden um euer blankes überleben.

00:17:28: Ihr müsst euch bewaffnen und ganz viele Eimer mit Wasser zum Löschen der Fackeln bereithalten, die sie auf eure Höfe werfen werden.

00:17:35: »Das ist ja alles nur noch furchtbar« sagte Harrybold mehr zu sich selbst und ließ verzweifelt die Schultern hängen.

00:17:42: »Dann tu was!

00:17:43: Lauf an Hof zu Hof, Harry« rief Elst während sie ihren Fetter schüttelte – das brachte ihn wieder zur Besinnung.

00:17:50: »Natürlich sofort« sagte Heribold und lief lautrufen zu seinem Hof.

00:17:56: »Unhauffällig!

00:17:57: rief Lyudfried hinter ihm her.

00:17:59: Augenblicklich hielt Harry Volt inne, verlangsamte seine Fortbewegung und hörte auch auf zu rufen.

00:18:06: »So!

00:18:07: Und jetzt, Bruderherz, werde ich dir erzählen was du bisher alles noch nicht weiß« sagte Els Leise und hackte sich bei Hans ein.

00:18:14: »Das muss warten« sagt der Rasch.

00:18:16: »Könntest du bitte in irgendeinen anderen Hof gehen?« bat er seine Schwester.

00:18:21: Die Mühle wird sich Knoto sicher als allererstes vornehmen.

00:18:24: Vermutlich wird er dich quälen und töten bevor er alles anzündet.

00:18:28: »Ich bin vorbereitet, fühl mal« sagte sie und führte seine Hand an ihr Bein.

00:18:32: Hat mir ein gewisser Miles Leutfried beigebracht!

00:18:35: – Ähls, mahnt er….

00:18:38: Das ist kein Spaß … Und Knodo is nicht irgendeinen geiler Trunkenbold, der iß sein Geschulter Krieger und entwaffnet dich bevor du danach greifen kannst.

00:18:48: Nicht wenn Du mich beschützt?

00:18:50: Das mache ich sobald ich kann aber bis Dein Gebit zu irgendwelchen Freunden.

00:18:55: ich flehe Dich an.

00:18:57: Warum kannst du nicht bleiben?

00:18:58: Die neue Mühle ist zwar bisher nur eine kleine Hütte, aber sie reicht für uns beide.

00:19:02: Ich habe sogar eine zweite Bettstadt für dich!

00:19:04: – Ich muss weg sofort, denn ich denke mein bester Freund ist in Lebensgefahr", sagte Hans

00:19:10: hastig.".

00:19:11: »Wir haben uns in Ersen getrennt.

00:19:13: Ich bin direkt zu dir, und er durchstreift die süchtelner Berge.

00:19:16: Er soll noch ein kleines Bild für die Gräfin aus ihrer Hütte holen und sich vorstellen, woher er einen Lager aufschlagen würde, wenn er sich für einen Angriff auf Öd mit einer Horde Krieger bereithalten würde!«.

00:19:26: – »Du meinst?« begann Elz mit vor erschreckend geweihteten Augen.

00:19:33: Und wenn sie genau da sind, wo du und ich es vermuten, dann haben Sie ihn geschnappt und sicherlich erkannt.

00:19:39: Schließlich haben sie ihn schon in Italien gesehen.

00:19:42: Aber dann kannst Du allein gegen sie auch nichts ausrichten!

00:19:45: Abwarten!

00:19:46: Sie sind trinkfreudig und faul – und ich bin schlau.

00:19:49: Damit schwanger sich auf sein Pferd griff tief in die Satteltasche und holte einen kleinen Beutel heraus.

00:19:56: Habe ich Dir mitgebracht?

00:19:57: Sollte ich schützen, rief er und warf ihn ihr

00:19:59: zu."

00:20:00: Wollte ich dir eigentlich erst in ein paar Jahren geben, wenn es eine Gelegenheit gegeben hätte dich aufzuklären.

00:20:06: Aber jetzt weißt du's ja

00:20:07: schon.".

00:20:08: Els öffnete neugierig den Beutel.

00:20:11: Darin war viel Moos, Gras und ein kleines Kreuz an einer Kette.

00:20:16: Auf der Rückseite war etwas eingraviert was sie in dem Mond scheint zwar mühsam aber dann doch vollständig entziffern konnte.

00:20:24: Elisabeth ihre Schutzheilige Sie nahm es fest in ihre Faust, und sie hatte sich entschieden noch in dieser Nacht bei Benzo um Aufnahme zu bitten.

00:20:35: Vorher mußte sie sich lediglich festere Schuhe anziehen –sich Frohr an den Füßen– am ganzen Körper so stark das alles schmerzte!

00:20:44: Die Thürisch stand immer noch offen.

00:20:46: Das Feuer brannte noch genauso hell wie vor ihrem überstürzten Aufbruch.

00:20:51: Misstrauig näerte sie sich der Hütte.

00:20:54: Nach so langer Zeit hätten die Scheite längst weiter heruntergebrannt sein müssen, aber es prasselte als wäre es gerade frisch angefacht worden.

00:21:03: Das erste was sie sah war Molus.

00:21:05: mit seltsam verdrehten Beinen lag er in seinem Körbchen.

00:21:09: Sein Kopf war nur noch eine Masse aus Brei und Blut.

00:21:13: Er war tot, erschlagen Kommt die Schlampe auch mal nach Hause höhnt eine Stimme aus dem Dunkeln.

00:21:21: Dann können wir ja endlich beginnen sagte der Mann, der nun in den Lichtschein trat.

00:21:27: Den blutigen Prügel in der einen Hand und ein Becher in der anderen.

00:21:31: »Ich habe es schon einmal bedient!«.

00:21:33: Blitzschnell wanderte ihr Blick von einem Krog zum andern.

00:21:36: Als sie vor dem ganz rechts aufgestellten eine kleine Pfütze bemerkte, bekann sie innerlich zu grinsen.

00:21:42: Das würde jetzt kein Vergnügen werden – aber nicht für Sie sondern für diesen nicht sehr schlauen Bängel.

00:21:51: »Siehst du dich selbst aus?«.

00:21:53: Soll ich deinen Tunikas zerreißen?

00:21:56: fragte er lallend, als er sich ihr näher hatte.

00:21:59: Den Becher hat er immer noch in der Hand.

00:22:02: Er trank ihn mit zwei großen Schlucken aus.

00:22:05: Schmeckt verdammt gut.

00:22:06: dieser Wein!

00:22:07: erschmankte etwas und wirkt sehr schnell.

00:22:12: Er zwingerte wiederholt.

00:22:14: dann verdrehte er die Augen.

00:22:15: Warum begann er?

00:22:17: brach sofort wieder ab.

00:22:19: Was macht Begann er erneut und starten mit weit aufgerissenen Augen ins Feuer.

00:22:24: Dann begann er zu schreien, »Er ist veröffent!

00:22:27: Er ist veröffentlich!

00:22:27: Ein Drache!

00:22:29: Verflucht!

00:22:30: Er hat meinen Vater erschlagen« rief er als er auf den toten Hundekörper starte.

00:22:35: Dann drehte er sich um und lief berührend nach draußen.

00:22:38: Seine Rufe waren noch eine ganze Weile aus immer größer Entfernung zu hören.

00:22:43: Dann war alles still... In diesem Augenblick war sie Krasianas Wissen um Kräuterwirkung unendlich dankbar.

00:22:52: Aber Els wusste auch, die eingebildeten Albtrombilder würden nicht lange andauern.

00:22:58: Sie musste das Nötigste zusammensuchen und dann schleunigst ans andere Ende des Dorfes wechseln.

00:23:03: Behuze am Trugsee den Korb mit Molus nach draußen – sie wird ihn begraben sobald der Schnee ganz weg war.

00:23:10: Bis auf kleine Reste war schon alles weggetaut.

00:23:12: Offenbar kam der Herbst kurz vor Weihnachten doch noch einmal zurück.

00:23:17: In Gedanken war sie schon bei Wallis Familie, wo es sicher noch sehr viel enger werden würde.

00:23:22: Vielleicht war es ratsam ihr Bettzeug auf ihren kleinen Karren zu laden – Sie hatte nicht einmal damit begonnen als sie auch schon laute Rufe hörte.

00:23:30: »Ludjo!

00:23:32: Bist du da drin?

00:23:33: Vergnügst Du Dich mit dem neuen

00:23:34: Kräuterweib?!«.

00:23:36: Es war Knudo und sein Sohn hatte er offenbar nach seinem Vater benannt.

00:23:45: Weiter geht's an dieser Stelle am nächsten Sonntag.

00:23:48: Wenn ihr so lange nicht warten wollt, das ganze Buch im Zusammenhang lesen oder verschenken wollt auf www.die-uda-saga.de erfahrt Ihr wie er es gedruckt oder als E-Book bekommt.

00:24:04: Wir wünschen Euch eine spannende Lectüre.

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